Glückwunsch nach Österreich! Junge, frische Gesichter und eine Koalition dem Wählerwillen entsprechend.

Genau zwei Monate nach der Nationalratswahl haben sich ÖVP und FPÖ am Freitagabend auf eine Koalition geeinigt! ÖVP-Chef Sebastian Kurz wird damit der 13. Bundeskanzler in der Zweiten Republik. "Wir wollen einen neuen politischen Stil leben", sagte Kurz bei der gemeinsamen Erklärung mit FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. Letzterer ergänzte: "Wir wollen in Demut dem Land dienen."

Strache und Kurz
Sebastian Kurz hat seine Wünsche  ins Ziel gebracht und wird  Österreichs nächster und zugleich jüngster Bundeskanzler. Der 31-jährige Wiener hat es geschafft, der schon für verloren erklärten Bundes-ÖVP als "Neue Volkspartei" so viel Elan zu geben.

Und Strache von der FPÖ kommt als Vizekanzler. Gereift, innerlich gefestigt und harmonisch im Ton.  
Lange hat es gebraucht, aber jetzt hat es Österreichs längst dienender Parteichef doch in die Regierung geschafft. Heinz-Christian Strache wird Vizekanzler, eine erstaunliche Karriere für den ehemaligen Zahntechniker, der in jungen Jahren ganz am rechten Rand angesiedelt war. Doch der FPÖ-Obmann hat in den vergangenen Jahren auf verschiedenen Ebenen Lernfähigkeit bewiesen und jetzt darf er für Österreich viele verkorkste Dinge wieder reparieren.
Schön zu sehen, dass es in Österreich auch mit Vernunft und Rechtmäßigkeit geht.
In Deutschland geht’s langsam bergab.
Während die “die mächtigste Frau der Welt“ 3 Monate nach der Wahl mit der Bildung einer mehrheitsfähigen Regierung mit leeren Händen dasteht, zeigt unser Nachbarland mit dem jüngsten Regierungschef wie so etwas professionell gemanagt wird. In 7 Wochen ruhig und ohne tägliche Balkonkonferenzen an das Ziel, das die Verfassung und der Wähler erwartet.
Merkel & Co haben in 3 Monaten außer einer Diätenerhöhung nichts erzeugt außer jeder Menge heißer Luft!
Die Österreicher haben es uns vorgemacht. Die Grünen weg vom Fenster, die SPÖ zurecht gewiesen. Linke quasi inexistent. Damit kann man einen Staat aufbauen. Ich kann mir vorstellen, dass es in Deutschland bald rumort, wenn in Österreich die ersten Erfolge gefeiert werden. Vor allen Dingen in der Flüchtlingspolitik. Die Bayern werden neben den Sachsen die ersten sein. Ende 2018 wird interessant in Deutschland. Da sind die beiden Landtagswahlen.
Mit solchen Regierungen, wie der kommenden in Österreich, wird eine gute Zukunft im Land und in Europa gestaltet, die das Miteinander und die Achtung der verschiedenen Nationalitäten sichert. Ich glaube, dass Nationalbewusstsein und gegenseitiger Respekt auf Augenhöhe sich viel positiver auswirkt, als dieser devote und blöde Multikultischwachsinn, der zu guter Letzt  nur Unzufriedenheit auf allen Seiten generiert.
Ein Umzug nach Österreich klingt für mich verlockend.

Kommentare

  1. Eine Regierung dient nicht und schon gar nicht in Demut. Allein diese Aussage zeigt, dass uns Herr Strache mit schönen Worten nur täuschen will Eine Regierung hat Macht, eine Regierung regiert, eine Regierung bestimmt, eine Regierung macht Gesetze. Und alle Regierungsmitglieder verdienen viel Geld. „In Demut dienen“? Hält Strache die Bevölkerung wirklich für so naiv? Ich hoffe, sie ist es nicht und durchschaut diese Täuschung.

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  2. Goldhase12/16/2017

    Respekt, die Verhandlungen wurden zügig geführt und das Versprechen vor Weihnachten eine Regierung zu haben eingehalten. Ich wünsche de Regierung alles Gute, ob sie es 5 Jahre durchhalten und immer alles zu Wohle der Bevölkerung geschieht wird man sehen und erst im Nachhinein beurteilen können. Diese Regierung hat sich eine Chance verdient, darum appelliere ich an die Demokratie und an die Vernunft dies anzuerkennen, Demos und Störfeuer zu unterlassen. Dankeschön!

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  3. Monika Hech12/16/2017

    Kurz und Strache haben bei den heiklen politischen und gesellschaftlichen Problemen eine fast identische Meinung. Da kann Österreich gedeihen. Und vielleicht entsteht ja auch in der EU dadurch eine neue Kraft.

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  4. dem arbeitenden Menschen soll mehr Geld bleiben und die Pensionisten sollen auch gut leben können. Das wird auch passieren. Die Roten wollten ja immer nur das Geld des arbeitenden Menschen und es aufteilen an die, die ohne Arbeit auch gut leben wollen. SO nicht, hat der Österreicher bei der letzten Wahl gesprochen. Und sparen müssen wir auch oder wollen viele, dass unsere Kinder und Enkerl sparen müssen für das Rauswerfen von Steuergeldern der Linken?

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  5. Erwald Bürgerser12/16/2017

    Ich finde ich am Programm nichts schlechtes … bin echt überrascht und sehr zufrieden damit….Övp und Fpö werden sich wenigstens einig über gewisse Dinge. Die Roten haben ja einiges blockiert und deshalb ging es ja drunter und drüber in Österreich. Ich bin eine rechtschaffene Steuerzahlerin und bin froh, dass für arbeitende Menschen mehr getan wird.

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  6. Didi D.12/16/2017

    Mit dieser Regierung ist etwas ins Leben gerufen worden, was man getrost als Gegenpart zur Politik von Merkel und Junker begreifen darf. Im Bund mit den Osteuropäern wird das eine starke Allianz. Ich habe große Hoffnung, das damit die Sperenzien in Brüssel ein Ende haben.

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  7. Hannes Fr.12/16/2017

    Das Regierungsteam steht jetzt fest und man sieht erstaunlicher Weise, dass die Hälfte des Teams Frauen sind und das ist gut so, sage ich als Mann. Dass nun die linke Reichshälfte Gift und Galle spuckt, ist nicht verwunderlich und dass der Neid hier eine Rolle spielt ebenso. Die linke Seite hat versagt, egal ob Sozialdemokraten oder Grüne, Letztere flogen noch dazu aus dem Parlament und schon sind in Wien Demos linker Vereine und NGOs angesagt. Man demonstriert gegen eine Regierung, die noch gar in Amt und Würden ist, denn die wird erst angelobt. Aber die linken Chaoten wollen es nicht wahrhaben, dass sie diesmal bei der Bevölkerung an Zustimmung massiv verloren haben und so wird man eben demonstrieren, demonstrieren und wieder demonstrieren. Bei der Bevölkerung kommt das jedoch gar nicht gut an und somit wird die linke Seite weiterhin an Zustimmung verlieren. Fazit: Mit den Füßen hat man noch nie eine gute Politik gemacht. Das müsste man den Linken ins Stammbuch schreiben.

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